Theatergruppe „Die Hofnarren“
Was für ein Theater!
Bühne frei für
„Die Hofnarren“.
Die Theatergruppe des Wohnheims öffnet neue Horizonte
Das Spiel mit dem Thema, mit der Bühne, mit der eigenen Person und dem Publikum. Freiräume ausloten, zur Improvisation animieren. Und: jede Menge Spaß haben! Genau das passiert, wenn Menschen mit Behinderung Theater machen. Es eröffnen sich neue Horizonte – für die Spieler und das Publikum gleichermaßen.
Seit dem ersten Krippenspiel erarbeitete die Gruppe kleinere Aufführungen wie beispielsweise „Das Rotkäppchen“, weitere Varianten des „Krippenspiels“ und das Märchen „Der eigensüchtige Riese“ nach Oskar Wilde. Sie alle wurden außerhalb zu unterschiedlichen Anlässen und im Wohnheim selbst als Höhepunkt zum alljährlichen Sommerfest aufgeführt.
Vom Publikum gefeiert
Inzwischen wagen sich die begeisterten Spieler längst auch an abendfüllende Stücke. Das erste längere Stück war „Der Nebelmann“, mit dem „Die Hofnarren“ unter anderem auf einer kleinen Tournee auf der Insel Rügen auftraten.
Inzwischen wagen sich die begeisterten Spieler längst auch an abendfüllende Stücke. Das erste längere Stück war „Der Nebelmann“, mit dem „Die Hofnarren“ unter anderem auf einer kleinen Tournee auf der Insel Rügen auftraten. Vom Publikum gefeiert wurden die Inszenierungen „Warten auf Godot“ sehr frei nach S. Beckett und „König Ubu und die Angst“ noch freier nach A. Jarry oder auch „Das Gurren der fünf weißen Tauben“ nach Th. J. Hauck, die Shakespeare-Adaption „Homlet“ sowie „Das eingebildete Kranke“ nach J.B. Moliere.
In die Stofferarbeitung aller Stücke bezieht die Theatergruppe, die mit einem Spielleiter und einer Betreuerin arbeitet, die absurd-groteske Lebenswelt der Spieler ein. Sie wagen immer wieder neu die Gratwanderung zwischen erfrischender Selbstironie und Therapie.
Darsteller
Jens Berger, Uschi Kaiser, Hannelore Schulze, Brigitte Gottlebe, Heiko Göttert, Gunther Rudolph, Uwe Gierloff, Winfried Rösler, Andreas Rupf, Sandra Hünemörder und Klaus-Peter Patenge.
Spielleiter
Larsen Sechert | Telefon 0174 9491747
Aktueller Spielplan:
Derzeit proben Die Hofnarren an drei Märchen:
„Märchen aus dem Wald – Hänsel und Gretel, Schneewittchen und Rotkäppchen“
Die Eltern von Hänsel und Gretel haben kein Geld, weil die Oma ihnen alle Haare vom Kopf isst. So beschließen sie, Hänsel und Gretel in den Wald zu schicken. Da begegnen sie dem Hirsch, dem Uhu und schließlich der Hexe. Für diese müssen beide Haushaltsarbeiten verrichten. Schließlich schubsen Hänsel und Gretel die Hexe in den Ofen. Diese ist allerdings wie verwandelt sofort wieder da und hält einen Haufen Gold in den Händen. Aber weder Hänsel noch Gretel und auch die Hexe können etwas damit anfangen. Schließlich geht es mit den Gänsen wieder nach Hause.
Im gleichen Wald versucht die böse Stiefmutter Schneewittchen zu vergiften, denn nur EINE kann die Schönste sein. Und die ist so weiß wie geputzte Zähne, so rot wie zu doll geputzte Zähne und so schwarz wie gar nicht geputzte Zähne…
Dauer: ca. 30 Minuten
Chronik
Seit 2020
2026
Auftritt auf dem 13. Amateurtheatertreffen Sachsen-Anhalt in Bernburg mit „Märchen aus dem Wald“.
2024
Auftritt auf dem 10. Genzmer Brückenfest mit „Rotkäppchen“
Theatraler Beitrag zum 2. Werkstättentag Sachsen-Anhalt auf dem Marktplatz Halle Saale
Aufführung im Akazienhof zum Themenjahr „Komm raus spielen“ mit „Geschichten aus dem Wald – 3 Märchen“
2023
Auftritt auf dem 9. Genzmer Brückenfest mit „Schneewittchen“
Inszenierung und Auftritt Krippenspiel
Videodreh „Amadäus Skarabäus“
2022
Aufführung des Märchens „Hänsel und Gretel“ auf der Mitmachbühne im Rahmen der Feier 25 Jahre Labyrinth in Halle; Aufführungen Krippenspiel
2021
Dreh eines Videoclips zum Osterfest, interne Präsentation
Arbeit an einem kleinen Hörspiel
Videodreh Krippenspiel, interne Präsentation
2020
Arbeit in Kleingruppen
Erarbeitung mehrerer Videoclips zu Geschichten wie „Der Prinz muss mal pipi“, „Der falsche Weihnachtsmann“ u.a.
2010–2019
2019
Auftritt beim Halleschen Begegnungsfest auf dem Markt
Premiere im Juni mit dem Stück „Der König sitzt“ im Stadthaus Halle im Rahmen der Auftaktveranstaltung Örtliches Teilhabemanagement
2018
Weiterentwicklung der Prozessarbeit „Die Vögel“ zu „Vögel füttern Menschen füttern Vögel“
Auftritte mit dem Stück „Vögel füttern Menschen füttern Vögel“ zu den 12. Leipziger Straßentheatertagen, dem Halleschen Begegnungsfest sowie zum Sommerfest im Akazienhof
2017
Präsentation der Prozessarbeit „Die Vögel“ zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Halle, zum Fontänefest am 10.09., zu den 11. Leipziger Straßentheatertagen und zum Fest der Begegnung am Peißnitzhaus
„Krippenspiel“ im Dezember
2016
Aufführung „Auf dem Friedhof“ in Leipzig zum Sommertheaterfestival auf dem Feinkost-Hof im Juli
„Krippenspiel“ im Dezember
2015
Stückentwicklung „Auf dem Friedhof“ – Präsentation erster Arbeitsergebnisse am 5. Mai 2015 im Puschkino im Rahmen des 2. Inclusionstages
2014
Aufführung am 20.06.2014 im Apollo Theater Görlitz mit „Das eingebildete Kranke“
Aufführung von „Das eingebildete Kranke“ bei Postkult im Rahmen des Herbstfest mal anders am 18.10.2014
2013
Eröffnung des Filmfestivals mit „Homlet“ im Thalia-Theater in Halle am 18. Januar
Premiere des Stücks „Das eingebildete Kranke“ im Rahmen des eigens ausgerichteten Festivals Blaue Sterne im Theater Neues Schauspiel in Leipzig am 13. Oktober
2012
Aufführung von „Homlet“ am 11. Oktober im Neuen Schauspiel in Leipzig und „Krippenspiel“ am 08. Dezember im Akazienhof
2011
Premiere des neuen Stückes „Homlet“ zum Sommerfest des Förderwohnheims am 25. Juni
Gastspiel „Homlet“ im Ostsee-Urlaub in der Kulturkirche in Stralsund
2010: Gastspiele „Gerichtsballett“ in Leipzig (Theatrium) und Merseburg (FH), Erarbeitung „Homlet“
1997–2009
2009
Erarbeitung „Gerichtsballett“ (Premiere im Stadthaus zum 1. Behindertentheaterfestival Mitteldeutschlands)
Ausrichtung Festival Narrenseiter-Außenspiele
„Krippenspiel“
2008
Gastspiele „Das Gurren der fünf weißen Tauben“ (Theatrium Leipzig, Berufsschule Halle, Akazienhof)
„Das Krippenspiel und Winny“
2007
Erarbeitung „Das Gurren der fünf weißen Tauben“ (Premiere in der Theatrale)
2006
Gastspiele in Leipzig (Theatrium) und Halle (Orangerie, Akazienhof) sowie Stralsund (Kulturkirche)
Krippenspiel „Klappe die 6.“
2005
Erarbeitung und erste Auftritte mit „König Ubu und die Angst“ – erste öffentliche Proben
2004
Prozessarbeit „Suchen behindert“, Krippenspiel „Ein Stern über Bethlehem“ (Auftritt am Hl. Abend in der Lutherkirche)
2003
Aufführungen „Warten auf Godot“ in Leipzig (Theatrium, Scheune) und Halle
2002
Erarbeitung „Warten auf Godot“, erste Voraufführungen, Krippenspiel
2001
Aufführungen „Nebelmann“, erster gemeinsamer Urlaub, Rügentour
2000
Erarbeitung „Nebelmann“
„Krippenspiel“
1999
„Der eigensüchtige Riese“ (Auftritte in Halle, Merseburg, Könnern), Abstraktes Krippenspiel (u.a. Auftritte in Johanneskirche)
1998
„Rotkäppchen“, Sommeraufführungen
1997
erstes „Krippenspiel“ im Akazienhof
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